Virtuelle Bundesliga

Alle ehemaligen VBL-Sieger im Finale dabei: Wildcards für Assia, Jahic und Butenko

Alle ehemaligen VBL-Sieger im Finale dabei: Wildcards für Assia, Jahic und Butenko

Köln - Die Enttäuschung beim Playoff-Event der TAG Heuer Virtuellen Bundesliga war für Kevin Assia, Mirza Jahic und Daniel Butenko zunächst groß. Die VBL-Sieger von 2013, 2014 und 2016 verpassten allesamt den Sprung ins Finale. Während Jahic bereits nach der Vorrunde mit einem Sieg und zwei Niederlagen die Segel streichen musste, scheiterten Assia und Butenko in der Finalrunde nur denkbar knapp an der Qualifikation. Alle drei dürfen sich aber trotzdem auf das Finale freuen, denn sie bekommen jeweils eine Wildcard für die Teilnahme.

Kevin Assia war 2013 der erste FIFA-Spieler, der die Meisterschale der VBL in den Händen halten durfte. Im damals nur in einem Spiel ausgetragenen Finale setzte er sich mit seinem Hamburger SV knapp mit 2:1 gegen Eduard Fust durch.

Am Finalturnier in München nahmen im April 2013 insgesamt 96 Spieler teil. 2014 waren es in Berlin dann 80 Gamer und der Sieger hieß am Ende Mirza Jahic. Der Österreicher setzte sich im Endspiel mit 2:1 gegen Marvin "M4rv" Hintz durch.

2016 gingen 40 Spieler im Finale an den Start und wie schon im Jahr zuvor wurden die K.O.-Spiele mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Daniel Butenko spazierte damals ohne jede Niederlage ins Finale und gewann beide Partien gegen Mohammed Harkous.

Dank der Wildcards für die drei ehemaligen Sieger werden beim Finalturnier am Osterwochenende alle bisherigen Gewinner der VBL an den Start gehen. Cihan Yasarlar war als Titelverteidiger sowieso schon qualifiziert und Niklas Raseck, der VBL-Meister von 2015, konnte sich im Playoff-Turnier ein Ticket sichern. Alle fünf haben nun die Chance, der erste eSportler zur werden, der die TAG Heuer Virtuelle Bundesliga ein zweites Mal gewinnen kann.