News zur Virtuellen Bundesliga

News 05.04.2017 16:16

"In der Breite ist Deutschland das stärkste FIFA-Land"

"In der Breite ist Deutschland das stärkste FIFA-Land"

Köln – Er hat es wieder getan: Nach 2013, 2014, 2015 und 2016 steht Kevin Assia auch 2017 wieder im Finale der TAG Heuer Virtuelle Bundesliga. Beim Qualifikationsturnier in Köln setzte sich der VBL-Meister von 2013 auf der Xbox durch. Im Interview spricht Assia über das Turnier in Köln, den neuen Modus und die Entwicklung des eSports in Deutschland.

EA SPORTS: Herzlichen Glückwunsch, Kevin. Wie lief das Turnier aus deiner Sicht?

Kevin Assia: Der Turnierverlauf war sehr gut für mich. An dem Tag hat alles gestimmt. Als erstes musste ich mich durch das Vorturnier kämpfen, anschließend konnte ich mit neun Punkten die maximale Ausbeute aus der Gruppe holen. Am schwierigsten waren die Spiele gegen Matthias Hietsch im Viertelfinale, das ich erst im Elfmeterschießen entscheiden konnte, und das Finalspiel gegen Tim Schwartmann.

EA SPORTS: Wie gefällt Dir der neue Modus und wie lange hast Du gebastelt, bis dein Team fest stand?

Assia: Ich bin froh, dass die VBL auch mitgezogen ist mit dem UT Modus. Seit diesem Jahr wird alles im FUT Modus gespielt und keiner hat mehr Lust auf den alten 85er Modus. Für mein Team habe ich nicht lange gebraucht. Lediglich für das Mittelfeld musste ich etwas länger überlegen.

EA SPORTS: Wer sind die Schlüsselspieler in deinem Team?

Assia: Bei mir sind die Schlüsselspieler Boateng in der Abwehr sowie Reus und Auba in der Offensive!

EA SPORTS: Ballkontrolle oder eher schnelle Konter – wie ziehst Du dein Spiel auf?

Assia: Normalerweise spiele ich online gerne auf Konter, aber ich habe mich dem Modus angepasst und werde versuchen, eher auf Ballbesitz zu spielen.

EA SPORTS: Im Finale ging es äußerst eng zu. Was war der entscheidende Faktor für deinen Sieg?

Assia: Ja, gegen Tim war es ein sehr spannendes Spiel. Am Ende hätte er es auch verdient gehabt, zu gewinnen, aber es kann eben nur einen Gewinner geben. Ich hab einfach das eine Tor mehr geschossen – und das war ausschlaggebend war.

EA SPORTS: Wer ist für dich der Favorit auf den Meistertitel und welche Chancen rechnest du Dir aus?

Assia: Im Grunde ist dort jeder Favorit. Jeder, der sich qualifiziert hat, kann einen vermeintlich stärkeren Spieler mal schlagen. Es wird sehr spannend!

EA SPORTS: Wie viele Stunden am Tag trainierst du und glaubst, dass man Vollprofi sein muss, um im FIFA eSport kontinuierlich Erfolg zu haben?

Assia: Im Durchschnitt sind das ungefähr zwei Stunden, die ich am Tag spiele. Am Anfang jedes FIFA-Teiles spielt man mehr, um das Spiel kennenzulernen, aber mittlerweile reichen mir zwei Stunden.

EA SPORTS: Wie siehst du die aktuelle Entwicklung im deutschen eSport und besonders in der FIFA-Szene?

Assia: Wir haben in Deutschland so viele talentierte Spieler. Ich denke, in der Breite ist Deutschland das stärkste FIFA-Land. Die Entwicklung ist rasant. Es hat sich über die letzten Jahre sehr viel entwickelt. Fußballvereine haben FIFA-Spieler unter Vertrag genommen, das Preisgeld ist enorm gestiegen und FIFA läuft jetzt sogar im Fernsehen. Ich hoffe, dass es so weitergeht!

EA SPORTS: Weißt Du schon, was Du mit dem Preisgeld von 15.000 Euro anstellen würdest?

Assia: Darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Erst wenn es soweit wäre.

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