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Virtuelle Bundesliga

Anel Tahirovic im Interview: "Als Eintracht-Fan kam keine andere Mannschaft in Frage"

Anel Tahirovic im Interview: "Als Eintracht-Fan kam keine andere Mannschaft in Frage"

Köln - Anel Tahirovic ist ein alter Bekannter in der Virtuellen Bundesliga. 2018 wird der sechste Meister der VBL ermittelt und der 22-Jährige könnte sich zum dritten Mal für das Finale qualifizieren. Durch seine starken Leistungen im Dezember, in dem er 88 von 90 Partien gewann, ist er auf jeden Fall schon einmal für das Playoff-Turnier qualifiziert. 2014 scheiterte der gebürtige Frankfurter, der derzeit in Münster studiert, erst im Viertelfinale am späteren Finalisten Marvin "M4rv" Hintz. Im Interview mit virtuelle.bundesliga.de spricht Tahirovic über seine Online-Saison, seine Kaderplanung für das Playoff-Turnier und seine Chance, erneut beim Final dabei zu sein.

virtuelle.bundesliga.de: Mit welchem Team bist Du in der VBL an den Start gegangen?

Anel Tahirovic: Mit Frankfurt. Als Eintracht-Fan kam für mich gar keine andere Mannschaft in Frage.

virtuelle.bundesliga.de: Welche Taktik hast Du im Spiel gewählt?

Tahirovic: Ich bin in einem 4-2-2-2-System angetreten. Mit Jovic, Boateng, Haller und Meier hatte ich gleich vier Stürmer in der ersten Elf. Haller und Meier spielten ganz vorne drin, Boateng und Jovic etwas zurückgezogen.

virtuelle.bundesliga.de: Wie ist dein Aufbau- und Angriffsspiel strukturiert?

Tahirovic: Ich versuche immer, möglichst viel Ballbesitz zu haben und viel über die Außenpositionen zu kommen. Sollte das gegen einen bestimmten Gegner nicht funktionieren, kann ich mein Spiel aber auch umstellen.

virtuelle.bundesliga.de: Gab es einen Spieler in deinem Team, der besonders wichtig war?

Tahirovic: Wie es sich für einen Fußballgott gehört, hat Alexander Meier mit Abstand die meisten Tore für mich gemacht.

Tahirovic: "Ich war schon ein bisschen entmutigt"

virtuelle.bundesliga.de: Was waren die dramatischsten Momente im Laufe deiner Saison?

Tahirovic: Die erste Niederlage in der Saison musste ich schon im 10. Spiel hinnehmen. Da war ich schon ein bisschen entmutigt und hatte befürchtet, dass es mit der Qualifikation im Dezember nicht klappen würde. Glücklicherweise habe ich dann aber konsequent weiter gespielt und es trotzdem geschafft.

virtuelle.bundesliga.de: Das VBL-Playoff-Turnier wird im Ultimate Team Modus gespielt. Hast Du Dir schon Gedanken über deine Mannschaft gemacht? Gibt es Spieler, die schon gesetzt sind? Und sind Frankfurter dabei?

Tahirovic: Eigentlich habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, aber Auba, Goretzka und Jerome Boateng werden wohl auf jeden dabei sein. Von der Eintracht kommt eigentlich nur Jetro Willems als Linksverteidiger in Frage.

virtuelle.bundesliga.de: Welche Chancen rechnest du dir aus, dich für das Finale zu qualifizieren?

Tahirovic: Ich gehe davon aus, dass von den 64 Spielern etwa 16 auf einem ähnlichen Level agieren werden. Davon qualifizieren sich dann acht für das VBL-Finale - und ich hoffe natürlich, dass ich dabei bin.