Bayern auch virtuell Rekordmeister
Köln - Wer wohl im Jahr 6991 Deutscher Meister wird? Im Fußball fällt es schon schwer, vorherzusagen was in der nächsten Woche passiert. Wie soll man dann erst fast 5.000 Jahre in die Zukunft blicken? Viel wird auch davon abhängen, wie die Nationalspieler die WM 6990 verkraften.
Interessant ist die Frage deshalb, weil in der Saison 6990/91 das 1538430. Bundesliga-Spiel absolviert wird. Wozu die Bundesliga über 5.000 Jahre benötigt, schafft die Virtuelle Bundesliga in einem Monat. Genau 1.538.430 Partien wurden im November auf der PS3 und der Xbox 360 in der Virtuellen Bundesliga ausgetragen. 118.104 User kämpften im vergangenen Monat um die virtuelle Meisterschaft. Zum Vergleich: In knapp 50 Jahren Bundesliga kamen 5.381 Spieler zum Einsatz.
Dortmund doppelter "Vize"
Aus dem riesigen Teilnehmerfeld setzten sich der Münchner "g_sepp_fina" auf der Playstation und der Mönchengladbacher "tObY 5D" auf der XBox durch. Es ist bereits der zweite Meistertitel für die Bayern. Die Münchner sind damit auch in der Virtuellen Bundesliga der Rekordmeister. Für Borussia Dortmund blieb im November auf beiden Plattformen nur der zweite Platz.
Die Vizemeisterschaft für "xXxPaCo1xXx" auf der XBox ist allerdings um einiges undankbarer, da sich auf der Microsoft-Konsole nur der Meister direkt fürs Finale qualifiziert. Dortmunds PS3-Gamer "Maginho1987" verpasste zwar knapp die Meisterschaft, wird seine Farben aber beim großen Finale vertreten. Hannovers "AcerPoldi" ist der dritte Qualifikant auf der Playstation.
Schon drei Münchner im Finale
Für "xXxPaCo1xXx" stehen die Chancen auf das Finalturnier dennoch nicht schlecht, denn er führt die Clubwertung von Borussia Dortmund auf der XBox momentan an. Neben den über die Einzelwertung qualifizierten Gamern nehmen auch die besten User der einzelnen Mannschaften am Finale teil. Pro Verein qualifizieren sich auf diesem Weg am Ende der sechsten Monatswertung ein PS3- sowie ein XBox-User fürs Finale. Über die Einzelwertung sind bisher drei Münchner, ein Frankfurter, ein Hamburger, ein Gladbacher, ein Dortmunder und ein Hannoveraner qualifiziert.
Im Vergleich zum Oktober fielen im November im Schnitt mehr Tore. Insgesamt 3.085.208 Treffer erzielten die User der Virtuellen Bundesliga. Daraus ergibt sich ein Schnitt von 2,01 Toren pro Begegnung. Im Oktober lag der Schnitt bei 1,95. Rechnet man die Steigerung konsequent hoch, dürften im Jahr 6991 in der Virtuellen Bundesliga ziemlich viele Tore fallen.

