News zur Virtuellen Bundesliga

News 18.01.2013 14:41

Virtuelle Erfolgsgeschichten

Virtuelle Erfolgsgeschichten

Köln - Die ersten drei Monatswertungen der Virtuellen Bundesliga sind beendet. Zwölf User haben sich über das Einzelranking bereits für das große Finale im April qualifiziert. Wie haben die Finalisten ihre VBL-Saison erlebt, welche Taktik führte zum Sieg und welche dramatischen Spiele haben sie absolviert? Wir haben mit den Oktober-Qualifikanten gesprochen.

Bayern gegen Wolfsburg. Die Favoritenrolle ist klar verteilt. Eigentlich. Nach 15 Minuten steht es 3:0 für die "Wölfe", das Spiel scheint gelaufen. Kurz vor der Pause schaltet sich Bastian Schweinsteiger in die Offensive ein und kann zum 1:3 verkürzen. Ein wichtiger Treffer zu einem "psychologisch günstigen Zeitpunkt". Anschließend kommen die Münchner wie verwandelt aus der Kabine und drehen das Spiel noch komplett. Mario Gomez wuchtet einen Flugkopfball in der Nachspielzeit zum 4:3 über die Linie. Der Jubel bei den Bayern ist grenzenlos.

Comeback-King Gonzales

Ein Spiel, das in die Annalen der Bundesliga eingehen wird. Nun, genauer gesagt in die Annalen der Virtuellen Bundesliga. Bruno Gonzales aka "Latiino93" hat im Oktober zahlreiche Begegnung der VBL bestritten, aber dieses Spiel ist ihm besonders in Erinnerung geblieben. Solche Spiele untermauern, dass die virtuelle Dramatik der "realen" in nichts nachstehen muss. Ein 0:3 noch zu drehen ist auch in der Virtuellen Bundesliga eine großartige Leistung. Bruno Gonzales hat es geschafft und sich im Oktober den zweiten Platz der PS3-Wertung gesichert. Damit ist er im April beim großen Finale dabei. Eins ist schon jetzt klar: Seine Gegner sollten Gonzalez nie abschreiben, egal wie der Spielstand lautet.

Nur Benedikt Saltzer war im Oktober auf der Playstation besser als "Latiino93". "BenediktSaltzer" ging mit Eintracht Frankfurt auf Tore- und Punktejagd. In einem individuell ausgetüftelten 4-2-2-2-System war er kaum zu schlagen. Wenn doch, dann meistens vom selben Klub: "Ich weiß nicht wieso, aber wenn ich mal ein Spiel verlor, dann war es gegen Werder Bremen", erinnert sich Saltzer. Gegen den Meister fielen die Siege hingegen leichter: "Mein Lieblingsgegner war definitiv Dortmund. Ich kann mich echt an kein Spiel erinnern, das ich gegen Dortmund verloren habe."

Großes Angriffs-Duo stürmt für Saltzer

Angetrieben wurden Saltzers Frankfurter vom technisch beschlagenen Mittelfeld-Duo Sebastian Rohde und Pirmin Schwegler. In der Spitze sorgte vor allem Alex Meier für die nötigen Treffer. Neben Meier stürmte entweder Rob Friend oder Olivier Occean. In jedem Fall ein Stürmerpaar nach dem Geschmack von Otto Rehhagel, denn wie stellte "König Otto" einst fest: "Größe kann man nicht trainieren."

Kevin Assia qualifizierte sich als dritter Spieler auf der PS3 fürs Finale. Er vertritt virtuell die Farben des Hamburger SV. Deshalb waren für ihn Siege gegen Werder Bremen immer besonders schön. Für das Finale hat er sich vorgenommen, von Spiel zu Spiel zu denken.

Mitchell Weiser sticht Ribery aus

Den Oktober-Titel auf der XBox 360 sicherte sich Bayern-User "myr MilchKaese", der eigentlich Don Kassube heißt. Bei ihm ging es strickt nach dem Leistungsprinzip und er nahm keine Rücksicht auf große Namen. So fanden sich in seinem 4-1-2-1-2-System so prominente Stars wie Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller oder Franck Ribery auf der Bank wieder. Für Ribery spielte der Jungspund Mitchell Weiser. "Weiser passte einfach besser in mein System", begründet Kassube seine Entscheidung. Auch ein Arjen Robben bekam keine Sonderbehandlung. Normalerweise kommt der Niederländer über die rechte Seite, doch bei "myr MilchKaese" musste er über links ran. Der virtuelle Robben tat dies ohne Murren. So ließ Don Kassube seine Konkurrenz hinter sich.

Alle vier Qualifikanten freuen sich auf das große Finale und haben sich viel vorgenommen. Besonders offensiv formuliert Bruno Gonzales sein Ziel: "Ich möchte unter die Top vier kommen." Da werden die anderen 63 Starter etwas dagegen haben. Aber im Fußball ist alles möglich. Auch im virtuellen.

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PL Club %-Siege
1 SpVgg Greuther Fürth SpVgg Greuther Fürth (1) 52.29 %
2 1899 Hoffenheim 1899 Hoffenheim (2) 51.98 %
3 1. FSV Mainz 05 1. FSV Mainz 05 (3) 51.41 %
4 VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg (4) 50.54 %
5 FC Augsburg FC Augsburg (5) 49.75 %
6 Sport-Club Freiburg Sport-Club Freiburg (6) 49.25 %
7 VfB Stuttgart VfB Stuttgart (7) 48.97 %
8 Bayer 04 Leverkusen Bayer 04 Leverkusen (8) 48.68 %
9 Fortuna Düsseldorf Fortuna Düsseldorf (9) 48.40 %
10 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg (11) 48.14 %
11 SV Werder Bremen SV Werder Bremen (10) 48.04 %
12 Hamburger SV Hamburger SV (12) 47.90 %
13 Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt (13) 47.76 %
14 FC Schalke 04 FC Schalke 04 (14) 47.73 %
15 Borussia Dortmund Borussia Dortmund (15) 47.47 %
16 Hannover 96 Hannover 96 (17) 46.78 %
17 FC Bayern München FC Bayern München (16) 46.77 %
18 Borussia Mönchengladbach Borussia Mönchengladbach (18) 46.72 %